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12.05.2026
Wie sieht Teamarbeit aus, wenn digitale Agenten nicht nur unterstützen, sondern aktiv Aufgaben übernehmen, Prozesse steuern und Teams entlasten? Genau darum ging es am 7. Mai 2026 bei unserem vierten Next Level Event unter dem Motto „Past, Present, Agentic AI – Neue Wege der Teamarbeit". Wir haben dir hier die wichtigsten Erkentnisse zusammengefasst.

In den ecos workspaces in Bielefeld haben wir gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmenden und unseren Expert:innen einen Tag lang erkundet, was Agentic AI heute schon leisten kann – ganz nah an der Praxis von Service-, Betriebs- und Projektteams.
Das Thema Science Fiction zog sich dabei wie ein roter Faden durch das gesamte Event: Filmposter und Postkarten als Hommage an ein paar Kultklassiker als Deko-Elemente, ein kleines Kino-Quiz nach der Mittagspause und immer wieder der Blick darauf, wie die Zukunftsbilder aus der Popkultur längst Teil unseres Arbeitsalltags geworden sind.
Hier ein kurzer Rückblick auf das Event:
Im Impulsvortrag brachte Roland dafür ein Beispiel mit, das vielen im Kopf geblieben ist: Commander Data aus Star Trek.
Data analysiert Informationen in Sekunden, erkennt Muster und führt Aufgaben eigenständig aus – und zwar viel schneller, als es Menschen jemals könnten. Entscheidend ist dabei: Er ersetzt nicht die Crew der Enterprise. Er arbeitet mit ihr.
Genau darin lag eine der wichtigsten Botschaften des Tages:
Dieser Vergleich macht Agentic AI greifbar. Nicht als abstrakte Technologie oder etwas, vor dem man sich Sorgen machen müsste, sondern als digitale Unterstützung für Aufgaben, die heute oft unnötig Zeit kosten.
Und genau diese Botschaft zog sich durch alle Sessions des Tages.
Nach dem Einstieg in das Thema Agentic AI wurde es im weiteren Verlauf des Tages konkreter – mit einem klaren Fokus auf die Frage, wie sich Zusammenarbeit tatsächlich verändert, wenn KI nicht mehr isoliert betrachtet wird, sondern in bestehende Arbeitsumgebungen integriert ist.
Simon Zirngibl von Atlassian zeigte, wie sich mit Atlassian Rovo ein KI-basierter Teamkollege direkt in Tools wie Jira und Confluence einfügt – also genau dort, wo Teams ohnehin arbeiten.
Ein zentrales Problem vieler Organisationen wurde dabei deutlich: Heute arbeiten Unternehmen häufig mit Hunderten Anwendungen parallel. Diese sinnvoll zu verbinden, ist eine der größten Herausforderungen moderner Zusammenarbeit.
Denn so, wie es aktuell in vielen Unternehmen abläuft, hält sich die KI-Euphorie bei den Mitarbeitenden in Grenzen. So geht aus dem Atlassian AI Collaboration Report aus 2025 hervor, dass lediglich 4% der Unternehmen wirklich substanzielle Verbesserungen in puncto Effizienz, Innovation und Arbeitsqualität durch den Einsatz von KI bemerkt haben.
Agentic AI kann ein mächtiges Werkzeug sein – aber nur, wenn sie bewusst integriert wird und klare Ziele gesetzt werden, was damit erreicht und vereinfacht werden soll.
Diesen Gedanken führten Yucheng Liu und Samuel Farag von Workato weiter.
Ihr Fokus lag darauf, wie Organisationen von einzelnen KI-Initiativen zu einem funktionierenden Gesamtsystem kommen.
Dabei wurde vor allem deutlich: Viele Unternehmen starten mehrere KI-Projekte parallel. Diese entfalten ihren Wert nur, wenn sie zusammengedacht werden. Ohne klare Struktur entsteht Frust und Fragmentierung von zu vielen Informationen.
Ein zentrales Prinzip aus dem Vortrag:
Agenten liefern die Intention, aber nicht die Ausführung. Dafür braucht es stabile, verlässliche Systeme im Hintergrund. Wer KI-Agenten mit Plattformen wie Workato verknüpft, kann Prozesse nicht nur automatisieren, sondern intelligent steuern.
Weiter ging es mit einer Session zu Agentic AI im HR-Kontext. Von der automatisierten Beantwortung wiederkehrender Mitarbeiterfragen über Unterstützung im Recruiting bis hin zu strukturierten Onboardings. Nach diesem Vortrag war allen Teilnehmenden klar:
Nicht mehr manuelle Abarbeitung steht im Vordergrund, sondern die Entlastung von Mitarbeitenden bei Routinen, damit mehr Zeit für wichtige Personalarbeit bleibt.
Zum Abschluss des Vortragsprogramms zeigte unser COO Sebastian Kurrek anschaulich, wie Rovo-Agenten konkret im Alltag von Service- und Projektteams eingesetzt werden. Ein digitaler Agent, der Serviceanfragen entgegennimmt, priorisiert und die Bearbeitung koordiniert – über Jira, Confluence und Workato hinweg. Seine Use Cases, Patterns und Lessons Learned machten greifbar, was Agentic AI für den Arbeitsalltag bedeutet und wo typische Stolpersteine bei der Einführung liegen.
Am Ende des Tages war eines klar: Agentic AI wird die Art, wie Teams zusammenarbeiten, grundlegend verändern und kann damit heute schon beginnen. Aber nicht über Nacht und nicht ohne Begleitung.
Die große Stärke unseres Next Level Events lag darin, dass es nicht bei der Theorie blieb. Live-Demos, echte Use Cases und der offene Erfahrungsaustausch haben gezeigt: Der Einstieg in Agentic AI muss nicht kompliziert sein. Ein klar definierter Pilot, das richtige Tooling und der Wille, Prozesse zu hinterfragen – das reicht, um loszulegen.
Das Feedback der Teilnehmenden spricht für sich.
Besonders gefreut hat uns, dass viele Teilnehmende mit konkreten Ideen und nächsten Schritten nach Hause gegangen sind. Genau das ist unser Ziel: Nicht nur inspirieren, sondern befähigen.
Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden und unsere Partner von Atlassian und Workato, die diesen Tag mitgestaltet haben.
Das Next Level Event hat einmal mehr gezeigt: Die besten Impulse entstehen dort, wo Expertise auf Neugier und geballtes Wissen auf Praxisnähe treffen.
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