WissensMEATing 3.0: Jira und Confluence interaktiv kennenlernen

WissensMEATing 3.0: Jira und Confluence interaktiv kennenlernen

„Das WissensMEATing war hervorragend“, sagt Ute Lehne, IT-Servicemanagerin bei der Martin Braun Backmittel und Essenzen KG. „Es gab einen tollen praktischen Teil und wir haben was von der Software gesehen. Fand ich richtig gut.“ Kennengelernt haben die Teilnehmer die Atlassian Werkzeuge Jira und Confluence für Projekt- und Wissensmanagement. Ziel des Workshops war es, in einem ungewöhnlichen Setting – eine Kombination aus Software-System und Holzkohlegrill – zu lernen, wie Wissen im Unternehmen gefördert, geteilt und gemehrt werden kann.

„Warum ist Wissen oder Wissensmanagement für euch wichtig“, fragt Roland Joeriskes, Geschäftsbereichsleiter von greenique, die Teilnehmer gleich zu Beginn der Veranstaltung. „Um Wissen sammeln und weitergeben zu können“, sagt ein Teilnehmer. „Für Transparenz“, sagt ein anderer und ein dritter möchte vorhandenes „Wissen neu strukturieren“.

Die Teilnehmer des WissensMEATing 3.0 nach erfolgreich absolviertem Workshop.

Genau das zeigen Joeriskes und sein Team über den Tag verteilt anhand verschiedener Grillrezepte, die in Confluence dokumentiert sind. Gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern optimiert er die vorhandene Dokumentation der Rezepte, zeigt ihnen dabei wie sie als Team damit arbeiten oder darüber kommunizieren können und erarbeitet sinnvolle Strukturierungsmöglichkeiten. „Ich nehme viele Anregungen bezüglich der Strukturierung von Wissen mit und wie wir das mit unserem eigenen Knowledgemanagement umsetzen können. Es gab ein paar schöne Denkansätze, mit denen wir gern arbeiten wollen“, freut sich Oliver Möllers, IT-Administrator bei der Stadt Warendorf.

Prozesse optimieren mit Jira

Doch es ging nicht nur darum, Wissen jedem zugänglich zu machen. Gleichzeitig mussten die 11 Workshopteilnehmer auch dafür sorgen, dass sie mehr oder weniger komplizierte Grillprozesse als Team erfolgreich meistern. Aufgeteilt in drei Gruppen und mit straffen Zeitvorgaben galt es sowohl die Vorspeise als auch den Hauptgang des Tages zuzubereiten. Um hier erfolgreich sein zu können, mussten sie sich gut organisieren, Vorbereitungen treffen, Arbeitsschritte aufteilen, Ressourcen verteilen und zum Schluss die verschiedenen Puzzleteile auf einem Teller zusammenfügen.

Organisieren konnten sie sich dabei mit Hilfe von Jira – einem Werkzeug für Projektmanagement. Als beispielsweise jedes Team einen eigenen Grillspieß zubereiten und am Ende auf einem Teller gemeinsam anrichten sollte, konnten die Teams den Fortschritt der jeweils anderen Gruppen über Jira nachvollziehen. „Wir arbeiten hier nach der Kanban-Methode“, erklärt Experte Joeriskes. „Jedes Team hat für seinen Spieß eine sog. „Swimlane“ und kann seinen Vorgang – in diesem Fall also seinen Spieß – Stück für Stück weiter schieben. So behält jeder den Überblick über den Status der verschiedenen Vorgänge und kann entsprechend reagieren. Teamübergreifend.“ Für komplexere Prozesse sei es auch möglich, bestimmte Schritte mit Abhängigkeiten zu versehen und so das Projekt zu steuern.

Passend dazu hat Jovan Ilic, Geschäftsführer der acocon GmbH, zum Abschluss noch eine kurzweilige Demonstration aus dem Bereich IT-Servicemanagement gegeben. Anschaulich zeigte er dabei, wie die Atlassian Werkzeuge Jira und Confluence im Unternehmen zusammenspielen können und so das eigene IT-Servicemanagement effizient abgebildet werden kann.

Ausprobieren, diskutieren, verbessern

Über den Tag verteilt wurden den Teilnehmern so Schritt für Schritt die Themen Teamorganisation, Prozesstheorie, Wissensaufbau und Dokumentation nähergebracht. Das eben erst gewonnene Wissen wurde von ihnen stets direkt in der Praxis genutzt: Einerseits durch die Arbeit an den Softwaresystemen und andererseits am Grill. Dabei haben sie zusammen mit Joeriskes immer wieder Retrospektiven durchgeführt und sich so über den Tag hinweg für ihre jeweiligen Grill-Aufgaben verbessert, gleichzeitig aber vor allem Impulse für die Arbeit in der eigenen Organisation mitgenommen. Das Fazit von Teilnehmer Sebastian Kurrek fällt entsprechend positiv aus: „Hoch interessant, super spannend und auch einfach mal was anderes als die trockene Theorie.“ Für Bastian Ruschhaupt von der Weidmüller Interface GmbH & Co. KG hat sich der Tag ebenfalls gelohnt: „Es war eine super Veranstaltung, die viel Spaß gemacht hat. Ich habe viel mitgenommen und auch das Team von greenique persönlich kennen gelernt. Das war mir ganz wichtig.“

Tags: Atlassian, Bielefeld, Confluence, IT-Servicemanagement, JIRA, Wissensmanagement, WissensMEATing, Workshop

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