Aus 2 mach 1: Wenn das Entwickler- und Operations-Team eine Einheit werden

Aus 2 mach 1: Wenn das Entwickler- und Operations-Team eine Einheit werden

Nachlese zur Atlassian Experience 2.0: Discovering DevOps

Neue Arbeitsweisen schaffen, Silos aufbrechen, Kommunikationswege eröffnen, einen Kulturwandel schaffen… All das gehört zur DevOps-Bewegung. Aber was steckt genau dahinter? Wie sieht es im „echten Leben“ aus, wenn das Dev- und das Ops-Team zusammenarbeiten? Und wie kommt Softwarehersteller Atlassian ins Spiel? Für greenique ist DevOps nicht nur ein hübsches Modewort, sondern Alltag. Bei der Atlassian Experience 2.0 demonstrieren die Bielefelder das eindrucksvoll.

Es beginnt mit einer Einführung in die Thematik: Vergleiche zwischen Mitarbeitern in Restaurant-Küchen und verschiedenen Abteilungen von Unternehmen werden gezogen, beeindruckende Zahlen präsentiert, die zeigen, dass selbst Kaffeeketten nicht mehr ohne Software funktionieren und ein Blick auf die heute „normal gewordene“ agile Arbeitsweise geworfen. Roland Joeriskes, Geschäftsbereichsleiter von greenique, holt seine rund 30 Zuhörer auf unterhaltsame Art und Weise ab und führt sie langsam heran an das eigentliche Thema: DevOps.

„Überschreiten die Reaktionszeiten auf Störungen häufig die SLAs? Werden Release Pläne nicht eingehalten? Gibt es Reibungspunkte zwischen den Entwickler- und Operations-Teams?“ will er vom Publikum wissen. Raunen, bestätigendes Lachen, zustimmendes Nicken. Man findet sich wieder.

Eine neue Kultur

DevOps sei vor allem eins: eine Kultur, in der die Entwickler- und Operationsteams zusammenarbeiten, um so schnellere und zuverlässigere Releases zu ermöglichen. „Wir entwickeln das Produkt und wir liefern es auch aus“, wird Werner Vogels, der CTO von Amazon zitiert, um das Konzept auf den Punkt zu bringen. Doch statt lang und breit die Theorien hinter dem Konzept zu erläutern gibt Joeriskes den Zuhörern noch drei wichtige Schritte hin zu DevOps mit auf den Weg – Kultur, Best Practices und Tools – um dann weg von der Theorie rein in die Praxis zu gehen.

DevOps bei greenique

Zusammen mit seinen Kollegen Nicole Heinrich und Stephan Wächter demonstriert er wie ein vollständiger Softwareentwicklungszyklus bei greenique aussieht: „Jede Phase geht fließend in die nächste über, Silos werden durchbrochen und die wichtigsten Beteiligten werden durchgehend informiert“, erklärt Joeriskes. Hinter ihm sehen die Gäste die sechs Phasen in einem Unendlichkeitszeichen zusammengefasst. Planen, Entwickeln, Continuous Integration, Deployen, Betreiben, stetiges Feedback… und wieder von vorn.

Umgesetzt wird das Ganze von den Bielefeldern mit den Werkzeugen von Atlassian. Für die Planung sind vor allem Confluence und Jira Software relevant. Entwicklerin Nicole Heinrich setzt für ihren Part neben Jira Software vor allem auf Bitbucket und Bamboo und Stephan Wächter erklärt wie der Jira Service Desk für den Betrieb und stetiges Feedback genutzt werden kann.

Begeisterung für Live-Demo

„Ich fand es beeindruckend zu sehen, wie die einzelnen Tools von Atlassian ineinandergreifen und man den gesamten Softwareentwicklungsprozess damit abbilden kann“, sagt Olaf Soll von der Arvato Systems GmbH nach der Demonstration. Er ist nicht allein mit seiner Begeisterung. Gerade die Tatsache, dass das Team von greenique live gezeigt hat wie sie mit den Werkzeugen arbeiten – in diesem Fall: Wie die Anforderung eines zusätzlichen Buttons in einer Anwendung umgesetzt wird – hat viel Eindruck hinterlassen und für jede Menge Gesprächsstoff beim anschließenden Netzwerken gesorgt.

Die Präsentation

Atlassian Experience DevOps von greenique aus Bielefeld
Tags: Atlassian, Developer, DevOps, greenique, Operations

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