Atlassian Open Wien: Zwischen Kaffee, Cloud und Data Center…

Atlassian Open Wien: Zwischen Kaffee, Cloud und Data Center…

Mit der Atlassian Open in Wien hat der australische Softwarehersteller eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Das Ziel: Kunden, Hersteller und Partner zusammenbringen, diskutieren, präsentieren und austauschen. Wir waren als greenique natürlich mit vor Ort und haben Stephan Wächter gebeten, seine Eindrücke von der Atlassian Open zusammenzufassen.

Stephan Wächter trifft Atlassian president Jay Simons
Stephan Wächter (l) trifft zusammen mit Daniel Hartwig von unserem Partner OEDIV (r) Atlassian President Jay Simons (m) bei der Atlassian Open Wien

Die Atlassian Open ist jetzt schon wieder ein paar Tage hin und die Eindrücke sind inzwischen verarbeitet. Es war eine Veranstaltung mit viel Pathos, aber auch mit viel Inhalt, der neue Impulse für Projekte und Umsetzungen liefert. In gewohnt lockerem Ambiente mit viel Kaffee, Kuchen und warmen Mahlzeiten, Vorträgen, Break-out-Sessions und einer eigens eingerichteten Messehalle für das Who-is-Who der Atlassian Partner- und App-Welt, gab es reichlich zu entdecken und zu bereden.

Ein präsentes Thema unter den Besuchern auch hier: Preiserhöhung. Ja, Atlassian hat die Preise erhöht. Ich persönlich kann es verstehen. Atlassian hat große Kunden, DAX-Konzerne, internationale Marktführer usw. Alle wollen mehr Features, besseres Handling, eine optimale Integration in die bestehenden Systeme und das immer schneller und schneller. Das bedeutet personelle Aufstockung, mehr Entwicklung, mehr Forschung. Wer selbst in eine solche Situation gekommen ist, der weiß: Das kostet Geld, und nicht wenig. Also sehen Sie es mal so: Sie zahlen zwar mehr, bekommen dafür aber auch viel mehr. So viel zu diesem leidlichen Thema, welches ich hier auch gerne abschließen möchte.

Neue Features
Viel spannender jedoch waren die Themen und Features, die durch den Hersteller angekündigt wurden. Für die Devs unter Ihnen wird spannend sein, dass es bald eine native Jenkins-Integration für Bitbucket gibt. Das bedeutet aber nicht, dass Bamboo fallen gelassen wird. Atlassian evaluiert zur Zeit mit einigen Kunden, was für sie eine Bamboo Data Center Edition bedeutet, um dann auch den Schritt zu machen, ein richtiges CI & CD Tool für das Unternehmensumfeld zu bauen. Mit allem Glitzer, der dazu gehört. Für den Service mit Jira Service Desk wird es neben mehr Komfortfunktionen eine Archivierungsfunktion geben und die Integration mit Statuspage und OpsGenie macht einen hervorragenden Eindruck für ein rundum stimmiges (nicht nur) IT-Servicemanagement. Für die Cloud-Nutzer wird es eine europäische Lösung geben und auch hier wird fleißig entwickelt. Mehr Nutzer, unbegrenzter Speicherplatz, bessere Performance sind nur ein paar der Dinge, die bereits angegangen wurden.

Wirklich begeistert hat mich der Vortrag eines großen deutschen Autokonzerns über eine unternehmensweite Einführung eines beeindruckenden Intranets mit Confluence. Ich habe selten einen so offenen und ehrlichen Umgang auf einer Herstellermesse mit einem Tool erlebt. Hier war nicht nur alles super und schön, natürlich gibt es auch Hürden. Es fehlen Features, manche Dinge sind unausgereift oder noch nicht zu Ende gedacht. Der wirklich ehrliche Applaus des Publikums, die sich in dem Vortrag wiedergefunden haben, das war ein richtiges Erlebnis. Ich selbst habe sehr viel daraus mitgenommen, das ich in Zukunft brauchen werde.

Tolle Gespräche und ein bunter Mix an Besuchern aus allen Bereichen haben dieses Event zu einer tollen und lehrreichen Erfahrung gemacht. Ich freue mich auf die nächste Atlassian-Veranstaltung, bei der ich das Vergnügen haben werde, teilzunehmen.

Wenn Sie Interesse haben, über ein paar Themen zu sprechen, bin ich natürlich gerne dazu bereit. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Viele Grüße, Stephan Wächter

Sie haben konkrete Fragen zu den neuen Features oder Lizenzpreisen?

Unser Autor Stephan Wächter steht für Rückfragen jederzeit gern zur Verfügung.

Tags: Atlassian, Atlassian Open, Konferenz, Wien

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