Rückblick: WissensMEATing 2.0 – IT-Workshop am Holzkohlegrill

Rückblick: WissensMEATing 2.0 – IT-Workshop am Holzkohlegrill

„Das war ein sehr schmackhafter Einstieg in die Praxis und Anwendung“, sagt Helge Kelm von Solarlux über das WissensMEATing 2.0 am 18. Mai 2017. Zusammen mit 14 weiteren Teilnehmern hat er innerhalb eines Tages die Software-Werkzeuge JIRA und Confluence für Wissens- und Projektmanagement kennengelernt. Theoretisch im Seminarraum und ganz praktisch während er mit seinem Team versucht hat, das eigene Abendessen zu grillen. Warum dieses ungewöhnliche Setting? Um für das Thema Wissensmanagement zu sensibilisieren und gleichzeitig zu zeigen, dass clevere Werkzeuge für fast jeden Anwendungsfall genutzt werden können.

Beim 2. WissensMEATing Deutschlands war nicht nur das Wetter wechselhaft, auch das Setting hat sich für die Teilnehmer immer wieder geändert: Software-Experte und greenique-Geschäftsbereichsleiter, Roland Joeriskes, hat mit einer Mischung aus klassischem Software-Workshop und verschiedensten Teambuilding-Maßnahmen dafür gesorgt, dass alle Teilnehmer die Grundlagen des Wissensmanagements verinnerlichen konnten. Jovan Ilic, Geschäftsführer der acocon group und Westfälischer Grillmeister, hat den praktischen Teil des Tages begleitet. Er hat den Teilnehmern als externer Berater zur Seite gestanden, als diese versucht haben anhand dokumentierter Rezepte, verschiedenste Grillprozesse erfolgreich im vorgegeben Zeitrahmen durchzuführen. Natürlich waren die Rezepte dabei in der Wissensdatenbank Confluence abgespeichert und standen den drei Grill-Teams an vorbereiteten Demospots jederzeit zur Verfügung. „Das ist mal eine ganz andere Veranstaltung, wirklich erfrischend. Die Verknüpfung von BBQ mit den Atlassian Tools habe ich so noch nicht gemacht“, freut sich Steffen Saul von der AWO Hannover über seine Teilnahme.

Das gesamte Konzept der Veranstaltung basierte darauf, dass die Teilnehmer die komplizierten Gerichte nur dann erfolgreich meistern konnten, wenn sie sich wirklich gut organisieren und das vorab dokumentierte Wissen nutzen würden. Sie waren folglich darauf angewiesen, die aufgebauten Demospots zu nutzen und gemeinsam mit den bereitgestellten Software-Werkzeugen zu arbeiten. Das ist „Wissensmanagement sehr plastisch“, findet Ralf Stölting vom Kreis Herford während der Veranstaltung lächelnd.

Wissen, Wissen, Wissen und ganz viel Spaß

Worauf kommt es denn beim Wissensmanagement an? „Das hat sehr unterschiedliche Facetten,“ sagt Stölting und ergänzt: „Mit Sicherheit zu beachten ist, inwieweit die Kultur des Unternehmens davon betroffen ist. Wie hoch die Bereitschaft ist, vorhandenes Wissen überhaupt freizugeben.“ Stölting kannte die Software-Werkzeuge JIRA und Confluence von Atlassian vor dem Workshop noch gar nicht, hat aber schnell einen positiven Eindruck von ihnen gewonnen, „weil man verschiedene Informationen, die man sonst in getrennten Datenbanken hat, sehr einfach verknüpfen kann“. Und auch Matthias Blokesch von der Steinel GmbH ist überzeugt: „Ich denke, mit einem guten Knowledge-Management könnte man viel Geld sparen.“

Schritt für Schritt wurden die Teilnehmer an die Themen Teamorganisation, Prozesstheorie oder Wissensaufbau und Dokumentation herangeführt. Dabei haben sie immer wieder Retrospektiven durchgeführt und sich so über den Tag hinweg für ihre jeweiligen Grill-Aufgaben verbessert, gleichzeitig aber vor allem Impulse für die Arbeit in der eigenen Organisation mitgenommen. Entsprechend positiv fällt das Tages-Fazit von Ingo Riechmann von der Firma Wurst Stahlbau aus: „Informativ, spaßig, lecker.“

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